Warum deine indischen Currys fade schmecken und wie ich das Problem gelöst habe
Gewürze richtig behandeln statt mehr davon kaufen
Gewürze richtig behandeln statt mehr davon kaufen
Ich habe jahrelang versucht, indische Currys nachzukochen. Jedes Mal das gleiche Ergebnis: fade, eindimensional, nichts wie im Restaurant. Ich kaufte teurere Gewürze, mehr Kurkuma, mehr Kreuzkümmel. Nichts half.
Der Durchbruch kam bei einer Begegnung mit Lakshmi Venkataraman, einer Köchin aus Chennai. Sie zeigte mir, dass ich die Gewürze falsch behandelte. Ich gab sie direkt in die Sauce. Sie röstete sie zuerst trocken in der Pfanne, bis sie dufteten. Dann mahlte sie sie frisch.
Außerdem fehlte die Tempering-Technik: Gewürze in heißem Öl aufblühen lassen, bevor andere Zutaten dazukommen. Diese 30 Sekunden machen den Unterschied zwischen flach und aromatisch.
Meine Currys schmecken jetzt nach etwas. Die Aromen sind mehrschichtig, nicht nur scharf oder gelb. Gäste fragen nach dem Rezept. Ich brauche keine Fertigpasten mehr, nur ganze Gewürze und eine gusseiserne Pfanne. Die Investition: 20 Euro für Gewürze und eine kleine Mühle. Die Zeit zum Rösten und Mahlen: fünf Minuten vor dem Kochen.
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